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http://www.agrarbericht-2010.bayern.de/landwirtschaft-laendliche-entwicklung/aus-und-fortbildung.html

Aus- und Fortbildung

Die Agrarwirtschaft ist geprägt durch fortschreitende Technisierung und steigenden Anforderungen nationaler und internationaler Märkte. Die Preisbildungskräfte des Marktes kommen freier und stärker als bisher zur Wirkung.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen sind die Bildungsbereitschaft und der Bildungswille beim agrarwirtschaftlichen und hauswirtschaftlichen Berufsnachwuchs ungebrochen. Insbesondere in der Landwirtschaft ist in den Berichtsjahren 2008 und 2009 die höchste Zahl der Berufsanfänger seit 10 Jahren erreicht. Im Bundesvergleich ungewöhnlich hoch ist in Bayern die Bereitschaft zur beruflichen Fortbildung. Etwa 80 % der Studierenden der Landwirtschaftsschulen wollen im Zusammenhang mit dem Schulbesuch die Meisterprüfung ablegen.

Im Rahmen der Agrarstrukturerhebung 2005 wurden die Betriebsleiter landwirtschaftlicher Betriebe nach ihrer Berufsausbildung befragt. Die Ergebnisse sind in den nachfolgenden Schaubildern zusammengefasst.

Landwirtschaftliche Berufsausbildung der Betriebsleiter – Betriebe insgesamt Schaubild 44 in höherer Auflösung

Landwirtschaftliche Berufsausbildung der Betriebsleiter - Betriebe insgesamt

 

 

Landwirtschaftliche Berufsausbildung der Betriebsleiter – HaupterwerbsbetriebeSchaubild 45 in höherer Auflösung

 

Mit der differenzierten Aus- und Weiterbildung in den Agrar- und Hauswirtschaftsberufen erhalten die jungen Menschen das Rüstzeug für einen gelungenen Start ins Arbeitsleben. Das Bildungsangebot sichert den Fachkräftebedarf und qualifizierte Betriebsleiter. Die Sicherung eines flächendeckenden Fachschul- und Weiterbildungsangebotes stärkt den ländlichen Raum als Lebensraum und erhöht seine Attraktivität.