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http://www.agrarbericht-2010.bayern.de/landwirtschaft-laendliche-entwicklung/direktvermarktung.html

Direktvermarktung

Bei der Direktvermarktung wird insbesondere den Verbraucherwünschen nach transparenter Herkunft und Frische Rechnung getragen, die mehr Transparenz bezüglich der Herkunft der Lebensmittel fordern. Rd. 3 500 landwirtschaftliche Betriebe in Bayern sind Direktvermarkter, das entspricht einem Drittel aller Direktvermarkter Deutschlands. Mehr zur Förderung der Direktvermarktung in Bayern unter Absatzförderung.

Ein Teil kombiniert die Direktvermarktung mit einer Imbissstube oder sogar einem bäuerlichen Gastronomie-Betrieb, so dass die hergestellten Produkte an Ort und Stelle verzehrt werden können.

Beim Absatz arbeiten die Direktvermarkter verstärkt zusammen, beispielsweise beim Beschicken von Bauernmärkten (knapp 180 Bauernmärkte in Bayern) oder auch Bauernläden.

Für die Einhaltung der erforderlichen Maßnahmen zur Qualitätssicherung in der Direktvermarktung (Verpflichtung zur Eigenkontrolle) ist die im Jahr 2009 erschienene Bundeshygiene-Leitlinie Direktvermarktung (Hrsg. Deutscher Bauernverband) richtungsweisend.

Das landwirtschaftliche Eigenkontroll- und Informationssystem GQS-Bayern wurde bereits im Dezember 2008 um die Kriterien der Direktvermarktung erweitert. Über die Informationsplattform lfl.Bayern können dazu online betriebsindividuelle Checklisten erstellt werden. In Merkblättern für die einzelnen Produktgruppen werden den Direktvermarktern in verständlicher Form Hinweise gegeben, welche Verpflichtungen zu erfüllen sind, u. a. hinsichtlich einer EU-Zulassung.