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http://www.agrarbericht-2010.bayern.de/landwirtschaft-laendliche-entwicklung/infrastruktur-im-dorf.html

Infrastruktur im Dorf

Verfügbare Infrastruktureinrichtungen im ländlichen Raum sind ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebens-, Wohn- und Arbeitsverhältnisse.

Der Anbindung der Gemeinden an das überörtliche Verkehrswegenetz wie auch der Dörfer untereinander kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

So wurden in den beiden Jahren 2008 und 2009 110 überörtliche und 1 342 örtliche Verkehrswege mit einer Länge von 627 km ausgebaut sowie 481 Fuß- und Radwege mit einer Länge von rd. 120 km angelegt.

Der wirtschaftliche und infrastrukturelle Konzentrationsprozess gefährdet zunehmend die angemessene Versorgung der Dörfer mit Dienstleistungs- und Versorgungseinrichtungen. Ziel der Dorferneuerung ist es, diesem fortschreitenden Schwund an dörflicher Infrastruktur und dem damit verbundenen Verlust an dörflicher Identität Einhalt zu gebieten und so der Landflucht entgegenzuwirken. Die Unterstützung von Gemeinden und Bürgern bei der Gründung von meist genossenschaftlich betriebenen Dorf- und Nachbarschaftsläden ist ein Ansatzpunkt der Dorferneuerung, die Grundversorgung der Gemeindebewohner zu sichern bzw. wiederherzustellen.