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http://www.agrarbericht-2010.bayern.de/landwirtschaft-laendliche-entwicklung/stoffliche-nutzung.html

Stoffliche Nutzung

In der chemischen Industrie sind rd. 12 % der insgesamt verarbeiteten Produkte nachwachsende Rohstoffe.

Zusätzlich zur industriellen Verwertung von Nachwachsenden Rohstoffen in der chemischen Industrie werden Holz und Holzhalbzeuge in der holzverarbeitenden Industrie in beträchtlichem Umfang (rd. 133 Mio. Festmeter pro Jahr) genutzt. Von den auf Ackerflächen gewonnenen und weiterverarbeiteten Rohstoffen zählen Stärke und Pflanzenöle zu den wichtigsten Gruppen bei der stofflichen Verwertung. Anwendungsbeispiele sind z. B. die Herstellung von Polyurethanschäume aus Sonnenblumenöl oder Epoxidharze auf Leinölbasis.

Der Bereich der chemischen und industriellen (stofflichen) Verwertung von Nachwachsenden Rohstoffen zählt zu den künftigen Wachstumsmärkten. Ein wichtiges Ziel ist dabei, die Entwicklung industrieller Werkstoffe voranzubringen.