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http://www.agrarbericht-2010.bayern.de/landwirtschaft-laendliche-entwicklung/vieh-und-fleischwirtschaft.html

Vieh- und Fleischwirtschaft

Die Übernahme der Südfleisch durch den VION-Konzern beeinflusst die bayerische Schlachthofstruktur nachhaltig. Über 70 % der Schlachtungen von Rindern und über 60 % der Schweineschlachtungen werden von diesem Konzern getätigt. Gleichwohl ist es das Ziel der bayerischen Agrarpolitik, ein System kleiner, mittlerer und großer Betriebe zu erhalten. 2009 waren in Bayern noch 18 Rinder- und 37 Schweineschlachtbetriebe meldepflichtig, d. h. diese Betriebe schlachten mehr als 75 Rinder bzw. 200 Schweine pro Woche. Daneben sind ungefähr weitere 1 800 zugelassene Schlachtstätten, meist kleine Metzgereien, in Bayern registriert.

Ein sich weiterhin positiv entwickelnder Bereich ist die Geflügelfleischproduktion. Die Nachfrage ist bei gleichzeitig geringem Selbstversorgungsgrad groß. Seit 1997 liegt der Geflügelfleischverbrauch pro Kopf über dem von Rindfleisch und ist seitdem stetig angestiegen. Mittlerweile werden über 18 kg Geflügelfleisch pro Kopf verbraucht (vgl. Geflügel).