Sprungmarken:

http://www.agrarbericht-2010.bayern.de/wald-forstwirtschaft-jagd/besonders-geschuetzte-wildarten.html

Besonders geschützte Wildarten

Ausführliche Informationen sind im Internet-Angebot der Bayerischen Forstverwaltung zu finden.

Wildkatze

Gemeinsam mit diversen Verbänden, Umweltverwaltung und Innenministerium hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten den „Aktionsplan 1 zur Förderung der Wildkatze in Bayern“ erarbeitet. Der Plan zielt darauf ab,

  • die Verbreitung der Wildkatze zu ermitteln,
  • mehr Bewusstsein für die Wildkatze zu schaffen,
  • den Wildkatzenbestand und seine Ausbreitung zu fördern.

Luchs

Der Luchs hat seit etwa drei Jahrzehnten im ostbayerischen Raum wieder Fuß gefasst. Das Vorkommen konzentriert sich v. a. auf die Grenzregion im Bayerischen Wald und dem Nationalpark Sumava. Im Rahmen der „Steuerungsgruppe Große Beutegreifer“ wurde ein Managementplan Luchs unter Einbindung aller beteiligten Behörden und Interessensvertretungen erarbeitet. Informationen zur Thematik Nutztierhaltung und große Beutegreifer sind bei der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) unter dem Stichwort "Herdenschutz" zu beziehen.

 

Fischotter

Die LWF hat in den vergangenen Jahren im Rahmen von mehreren Projekten wichtige Grundlagen über die Populationsentwicklung und Ausbreitung des Fischotters im ostbayerischen Raum sowie der Bewältigung von Konfliktfeldern erarbeitet. Darauf aufbauend wird unter Einbindung aller maßgeblichen Interessensvertreter und Fachbehörden ein Managementplan für den Fischotter in einem partizipativen Vorgehen erarbeitet. Darüber hinaus werden weitere Untersuchungen zur Etablierung eines aussagekräftigen Monitorings u. a. mittels DNA-Analyse durchgeführt.

 

Elch

Nachdem Elchbeobachtungen bis 2007 stetig zugenommen hatten, hat die Oberste Jagdbehörde in Abstimmung mit dem Obersten Jagdbeirat in 2008 den „Elchplan für Bayern“ erarbeitet und gleichzeitig ein Monitoringsystem eingerichtet. Dies stellt sicher, dass das Vorkommen von Elchen frühzeitig festgestellt wird. Die zentrale Speicherung aller Meldungen erfolgt durch die LWF. Der Plan informiert über die Wildart Elch und ihr Auftreten in Bayern, erklärt Rechtsfragen und erläutert Präventionsmaßnahmen. Darüber hinaus dient der Elchplan dazu, mögliches Konfliktpotential und Lösungsvorschläge aufzuzeigen.
Im Jahr 2008 wurden drei Elchmeldungen registriert, 2009 wurden vier Mal Elchnachweise gemeldet.