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http://www.agrarbericht-2010.bayern.de/wald-forstwirtschaft-jagd/finanzielle-foerderung-der-koerperschaftswaldungen.html

Finanzielle Förderung der Körperschaftswaldungen

Die Förderung des Körperschaftswaldes unterscheidet sich inhaltlich und in den Vorgaben nicht von der des Privatwaldes. Obwohl der Körperschaftswald in Bayern nur 11 % der Waldfläche ausmacht, wurden hierfür aufgrund der flächendeckenden, planmäßigen und nachhaltigen Bewirtschaftung und der gesetzlich verankerten Vorbildfunktion rd. 24 % der Gesamtfördersumme (ca. 12,3 Mio. €) aufgewendet.

Die Förderschwerpunkte lagen mit der Wiederaufforstung nach Schadereignis (rd. 2,9 Mio. €) und der Förderung des Erhalts laubholzreicher Naturverjüngungen (rd. 2,0 Mio. €) im Bereich des Waldumbaus. Zudem wurde die bedarfsgerechte Walderschließung mit ca. 2,1 Mio. € unterstützt.

Gemäß BayWaldG ist die Bewirtschaftung der Körperschaftswälder vorbildlich durchzuführen. Um dies zu gewährleisten, ist die Bewirtschaftung auf Forstwirtschaftspläne, bei kleineren Wäldern auf Forstbetriebsgutachten zu stützen. Diese werden im Einvernehmen mit den Körperschaften von freiberuflichen Sachverständigen im Auftrag der Forstbehörden oder von diesen selbst erstellt. Die anfallenden Kosten teilen sich die Körperschaften und der Freistaat Bayern zu gleichen Teilen.

Der Staatsanteil betrug im Berichtszeitraum knapp 1,86 Mio. €.